„Das schlägt Dir gewaltig auf den Magen?“ – Wie Du Deinen nervösen Reizmagen ruhigstellen kannst!

Diese kleine Metapher ist heutzutage leider mehr als nur eine Floskel. Wir leben in einer Gesellschaft in der sich alles nur noch um Leistung dreht. Da ist es kein Wunder, dass der Stress Dir im wahrsten Sinne des Wortes den Genuss beim Essen vermiest. Dabei handelt es sich nicht nur grundsätzlich um den Arbeitsstress oder den Zeitdruck, dem Du tagtäglich ausgesetzt wirst. Vielmehr geht es dabei um all die kleinen oder auch großen emotionalen Dinge, die sich tief in deine Magengrube einnisten.

Die Zappelliese in Dir

Leidest Du gelegentlich unter Blähungen, Verstopfungen, Durchfall oder Übelkeit? Gelegentlich häufig? Vielleicht nur eine Magenverstimmung oder etwa doch nicht?
Wie traurig es doch ist, dass der Reizmagen oder Reizdarm heutzutage selten ernst genommen wird. Menschen die sich über wiederkehrende Symptome beschweren, werden häufig beim Arzt als „Simulanten“ eingestuft.

Reizmagen?! Zappelliese?!

Unter einem Reizmagen versteht man eine funktionelle Störung des Darms. Diese kann aber nicht mit organischen Problemen begründet werden. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum das Diagnostizieren dieses Phänomens zu aufwändig erscheint.
Etliche Untersuchungen wie Abtasten, Magenspiegelung etc. müssen durchgeführt werden. Erst wenn durch Ausschlussverfahren ernsthafte Probleme wie Tumore oder entzündliche Darmerkrankungen ausgeschlossen werden können, ist der Reizmagen diagnostiziert.
Die Symptome dieses Syndroms treten häufig in Erscheinung mit psychischen Stress. Doch auch eine gestörte Darmbarriere und Darmflora sind für die Entstehung Deines nervösen Darms relevant.

Richtige Ernährung ist Dein bestes Heilmittel!

Es wurde bereits an einem Medikament geforscht, welches bestimmte Bifidobakterienstämme enthält und somit die Darmbarriere stärkt.
Dennoch kannst Du auf natürliche Weise Deine Ernährung anpassen. Zunächst schnappe Dir ein leeres Notizbuch und beginne mit einem Ernährungstagebuch. Hierbei ist es wichtig, dass Du wirklich ALLES konsequent notierst, um herauszufinden, auf welche Nahrungsmittel Du besonders schlecht reagierst.
Mit der Zeit wirst Du feststellen welche Nahrungsmittel Dir häufig Probleme machen und welche Du bedenkenlos konsumieren kannst.
Sei allerdings geduldig dabei und vor allem konsequent. Nur so kriegst Du Deine Magenprobleme in den Griff.

Befreie Dich aus den Klauen von Stress!

Wundere Dich auch nicht über unterschiedliche Reaktionen. Gerade beim Reizdarmsyndrom können viele Unverträglichkeiten nur durch Stress bedingt sein. Andere Unverträglichkeiten wiederum, die sich häufig wiederholen, solltest Du aus Deinem Speisplan für eine Weile verbannen.

Meine Top 10 Ratschläge bei Reizmagen/Reizdarm:

1. Lieber mehrere regelmäßige kleinere Essensportionen als unregelmäßige große Portionen.

2. Am Abend auf umfangreiche Mahlzeiten verzichten, da die Verdauung zu dieser Zeit runterfährt.

3. Trinken, Trinken, Trinken – und zwar ohne Kohlensäure! Ich empfehle mind. 2 Liter stilles Wasser pro Tag.

4. Ballaststoffreiche Ernährung – Aber Achtung! Verzichte aufblähende Lebensmittel.

5. Genieße Dein Essen und lasse Dir viel Zeit beim gründlichen Kauen.

6. Vermeide zu stark gewürzte oder scharfe Gerichte.

7. Zitrusfrüchte und Zwiebeln können deinen Magen und Darm reizen!

8. Kaffee, sowie andere koffeinhaltige Getränke solltest Du bei Reizdarmbeschwerden nur in Maßen konsumieren.

9. Kräuterteemischungen aus Anis, Fenchel und Kümmel beruhigen den Magen.

10. Heilerde kann Dich dabei unterstützen Deine optimale Magen-Darm-Gesundheit wiederherzustellen.

Meine Liebe,
ich weiß nur zu gut wie sehr Dir Probleme im Magen-Darm-Trakt das Leben unangenehm machen können. Allzu gut weißt Du auch, dass die Symptome dabei die eigene Lebensqualität einschränken können. Gerade deshalb bitte ich Dich und rate Dir von ganzem Herzen Dein Leben stressfreier zu gestalten. Achte unbedingt auf die richtige, gesunde Ernährung. Dein Körper wird es Dir danken.

Deine Michi

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